Bevor ein Name auf Verpackungen, Verträgen und Rechnungen steht, sollte klar sein, ob er überhaupt verfügbar ist. Eine Vorprüfung kostet Sekunden – eine Namensänderung nach dem Marktstart kostet ein Vielfaches.
Was geprüft wird
- DPMAregister – eingetragene und angemeldete deutsche Marken
- EUIPO – Unionsmarken mit Wirkung auch in Deutschland und Österreich
- ATPA und Swissreg – nationale Marken in Österreich und der Schweiz
- WIPO – internationale Registrierungen nach dem Madrider System
- Handelsregister und Domains – Unternehmenskennzeichen und Web-Präsenzen, die ebenfalls ältere Rechte begründen können
Ähnlichkeit statt Identität
Entscheidend ist nicht, ob der Name exakt existiert, sondern ob Verwechslungsgefahr besteht. Unsere Analyse ordnet jeden gefundenen Registereintrag nach Schriftbild (Editierdistanz) und Klang (Kölner Phonetik) ein. Maßgeblich sind dabei die Nizza-Klassen: Ein Treffer in einer völlig anderen Klasse ist meist unkritisch, ein ähnlicher Name in derselben Klasse dagegen der klassische Konfliktfall.
Nach der Prüfung
Ist der Name verfügbar, geht es weiter zur Anmeldung beim DPMA. Danach beginnt der eigentliche Dauerlauf: Die Ämter warnen Sie nicht, wenn später jemand ein ähnliches Zeichen anmeldet – dafür gibt es die Markenüberwachung.