Klasse 20: Möbel, Spiegel, Bilderrahmen
Klasse 20 ist eine warenklasse der internationalen Nizza-Klassifikation. Sie umfasst möbel, spiegel, bilderrahmen und ist zentral für alle, die in diesem Bereich eine Marke anmelden möchten.
Offizielle Klassenüberschrift der Klasse 20
Möbel, Spiegel, Bilderrahmen; nicht metallische Behälter; Waren aus Holz, Kork, Rohr, Korbgeflecht, Horn, Bernstein, Perlmutt und Kunststoff.
Diese Überschrift ist eine Orientierung, kein Waren- und Dienstleistungsverzeichnis. Für die Anmeldung brauchen Sie konkret formulierte Begriffe – pauschale Klassenüberschriften führen beim DPMA regelmäßig zu Beanstandungen.
Was fällt konkret in Klasse 20?
- Möbel
- Matratzen
- Spiegel
- Bilderrahmen
- Regalsysteme aus Kunststoff
Wer meldet in Klasse 20 an?
Möbelmarken, Interior-Labels, Matratzen-DTC, Ladenbau.
Der häufigste Fehler in Klasse 20
Möbelverkauf im Online-Shop ist eine Handelsdienstleistung in Klasse 35 – für Shops zwingend mitanmelden.
Was gehört nicht in Klasse 20?
Die häufigsten Fehlzuordnungen – und wohin die Waren bzw. Dienstleistungen stattdessen gehören:
- Möbelverkauf im Online-Shop → Klasse 35
- Innenarchitektur und Design → Klasse 42
- Bettwäsche und Heimtextilien → Klasse 24
Diese Klassen gehören oft dazu
In der Praxis wird Klasse 20 meist mit Klasse 35, Klasse 24 und Klasse 42 kombiniert. Bis zu drei Klassen sind in der DPMA-Grundgebühr von 290 € enthalten – diese Kombination kostet Sie also in der Regel keinen Aufpreis.
Branchen, die Klasse 20 anmelden
Was kostet die Anmeldung in Klasse 20?
Die amtliche DPMA-Grundgebühr von 290 € deckt bis zu drei Klassen ab – Klasse 20 ist also im Grundpreis enthalten, wenn Sie nicht mehr als zwei weitere Klassen wählen. Ab der vierten Klasse fallen 100 € pro zusätzlicher Klasse an. Bei der EUIPO (EU-weit) beginnt die Gebühr bei 850 € für eine Klasse. Alle Gebühren im Detail stehen im Gebühren-Rechner.
Klasse 20 in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Alle DACH-Ämter arbeiten mit derselben Nizza-Klassifikation: das DPMA in München, das Patentamt in Wien und das IGE in Bern. Der Schutz endet jedoch an der Landesgrenze. Wer in Klasse 20 im gesamten DACH-Raum aktiv ist, sollte die Register von DPMA, Österreichischem Patentamt, IGE und EUIPO prüfen – unsere Recherche gleicht sie zusammen mit den internationalen Registrierungen der WIPO in einem Durchgang ab.
Häufige Kollisionen in Klasse 20
Klasse 20 ist in Deutschland moderat belegt, dennoch sollten bestehende Marken vor jeder Anmeldung geprüft werden. Nutzen Sie unsere kostenlose Markenrecherche, um DPMA, EUIPO und Domains in Sekunden zu prüfen – die Recherche-Anleitung zeigt, worauf es dabei ankommt. Wer laufend informiert bleiben will, aktiviert die Markenüberwachung für Klasse 20.